Wo bist du

 

Wenn der Weg zu beschwerlich ist, ein Berg viel zu hoch,

und wenn ein Graben viel zu tief, die Klippe ist zu steil.

Ich such doch nur nach meinem Heil,

ich will doch nur, dass du mich liebst.

 

Und ich finde dich nicht, dabei falle ich ins Nichts

und ich halte mich noch fest,

an deiner Hand, die mich nicht verlässt.

 

Der Weg war sehr beschwerlich, doch die Mauer nicht zu hoch,

ich hab sie überwunden, doch dich nicht mehr gefunden.

Ich suchte nur nach meinem Heil,

ich wollte nur dass du mich liebst

 

und ich such dich nicht mehr, bin innerlich leer,

und ich halte mich nicht fest

an deiner Hand,              an deiner Hand,

 

Plötzlich seh ich dich und kann‘s nicht fassen

gab mich auf und schon geschlagen.

Nie im Leben hast du mich verlassen,

du warst da, hast mich getragen!

 

Und ich suche dich nicht, denn ich weiß, wo du bist

und mein Leben leg ich fest,

in deine Hand, die mich nicht verlässt.