Tag und Nacht

 

Wind hinterließ Spuren in meinem Gesicht,

die Narben der See, der aufbäumenden Gischt;

der See und der aufbäumenden Gischt.

 

Gezeichnet von den Zeiten des Lebens,

die Zeichen des Liebens und des Vergebens,

die Zeit des Liebens und des Vergebens.

 

Mein kleines Herz sagte stets zu mir:

„Die Zeit ist nur so, so schön mit dir,

schön mit dir, nur so schön mit dir.“

 

Jede Berührung der eine Moment,

der Aufgang der Sonne den Mond sanft verdrängt.

über uns allen am Firmament.

 

Doch zwischen den Säulen zu viel Zeit verstrich,

ich konnte nicht mit dir und auch nicht ohne dich,

nicht mit dir und auch nicht ohne dich!

 

Mein kleines Herz sagte stets zu mir:

„Die Zeit ist nur so, so schön mit dir,

schön mit dir, nur so schön mit dir.“

 

Im Morgengrau wird Nacht und Tag getrennt,

im Abendrot die Zeit zu schnell verrennt.

Wo sich Tag und Nacht berührn,

da sind wir und können uns nur spürn,

da sind wir und können uns nur spürn.